Energieberatung für Gebäudetechnik
Wir sind Ihr Partner für massgeschneiderte Lösungen zur Optimierung von Energieeffizienz und Nachhaltigkeit — von der Analyse über die Strategie bis zur Umsetzung.
Auf einen Blick
Die Energieberatung von 38 Grad Gebäudetechnik verbindet die energetische Beurteilung eines Gebäudes mit einem konkreten Umsetzungspfad: Verbrauchsanalyse, GEAK-Einordnung, Variantenrechnung, Fördermittelprüfung und die Priorisierung der Massnahmen nach Wirkung pro investiertem Franken.
- Instrumente: GEAK und GEAK Plus, Energienachweis, Minergie, Betriebsoptimierung, Monitoring
- Rahmen: Energiegesetz Kanton Zürich, MuKEn 2025, Netto-Null-Ziele von Bund und Kanton
- Ergebnis: priorisierter Massnahmenplan mit Kosten, Einsparung und Fördermitteln
Von der Analyse zur wirksamen Massnahme
Unsere Energieberatung bietet eine Vielzahl von Dienstleistungen zur Verbesserung der Effizienz und Nachhaltigkeit in der Gebäudetechnik.
Basierend auf den Ergebnissen unserer Analysen entwickeln wir innovative Strategien und Konzepte, um Ihre Energiekosten zu senken. Dabei zählt für uns nicht die spektakulärste Massnahme, sondern die wirksamste: Häufig bringt eine saubere Betriebsoptimierung mehr als eine teure Neuinvestition — und sie ist sofort verfügbar.
Unsere Beratung konzentriert sich darauf, nachhaltige Lösungen zu finden, die nicht nur kurzfristige Vorteile bieten, sondern auch langfristig zum Umweltschutz beitragen. Gebäude verursachen rund 40 Prozent des Schweizer Energieverbrauchs — jede eingesparte Kilowattstunde wirkt hier über Jahrzehnte.
Wir ordnen die Massnahmen zudem in den regulatorischen Fahrplan ein. Wer weiss, welche Fristen auf die Liegenschaft zukommen, kann Investitionen bündeln statt zweimal Gerüste zu stellen.
Was wir konkret liefern
Verbrauchs- und Zustandsanalyse
Auswertung von Energiebezug und Betriebsdaten, Kennzahlenvergleich, Identifikation der grössten Verlustquellen.
GEAK und GEAK Plus
Energetische Einordnung des Gebäudes von A bis G und Beratungsbericht mit Sanierungsvarianten — in vielen Fällen Voraussetzung für Fördergelder.
Fördermittel und Wirtschaftlichkeit
Prüfung kantonaler und kommunaler Förderprogramme, Amortisationsrechnung, Lebenszykluskostenbetrachtung.
Dekarbonisierungspfad
Fahrplan zum Ersatz fossiler Wärmeerzeugung, abgestimmt auf Fristen, Nutzung und verfügbares Budget.
Innovative Strategien
Abwärmenutzung, Photovoltaik-Eigenverbrauch, Speicherbewirtschaftung, Niedertemperaturkonzepte und Anpassung der Wärmeverteilung.
Implementierung und Überwachung
Begleitung der Umsetzung sowie Monitoring der tatsächlichen Wirkung über mindestens eine Heizperiode.
Warum uns wählen?
Nachhaltige Lösungen
Wir optimieren nicht für den Prospekt, sondern für den Betrieb über die nächsten zwanzig Jahre.
Zahlen statt Bauchgefühl
Jede Empfehlung ist mit Einsparung, Investition und Amortisation hinterlegt — nachvollziehbar für jede Eigentümerversammlung.
Regulatorisch abgesichert
Wir kennen die Vorgaben des Kantons Zürich und planen so, dass Ihre Investition auch nach der nächsten Gesetzesrevision Bestand hat.
Häufige Fragen zu Energieberatung
Was ist der GEAK und wann brauche ich ihn?
Der GEAK (Gebäudeenergieausweis der Kantone) bewertet die Gesamtenergieeffizienz und die direkten CO₂-Emissionen eines Gebäudes auf einer Skala von A bis G. Der GEAK Plus ergänzt den Ausweis um einen Beratungsbericht mit konkreten Sanierungsvarianten und ist in vielen Kantonen Voraussetzung für Fördergelder. Per Ende 2025 waren in der Schweiz rund 207'100 Gebäude mit einem GEAK erfasst.
Was ändert sich mit den MuKEn 2025?
Die Konferenz Kantonaler Energiedirektoren hat die Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn 2025) am 29. August 2025 verabschiedet. Neu sind unter anderem Grenzwerte für graue Treibhausgasemissionen bei Neubauten, eine Photovoltaik-Pflicht auf geeigneten Dachflächen bei umfassenden Sanierungen sowie die Vorgabe, dass ab 2050 keine Heizungen mehr mit fossilen Brennstoffen betrieben werden dürfen. Verbindlich werden die Vorschriften erst mit der Umsetzung im jeweiligen kantonalen Recht.
Was ist der Unterschied zwischen Minergie und dem gesetzlichen Standard?
Der gesetzliche Mindeststandard wird über die kantonalen Energievorschriften und den Energienachweis definiert. Minergie ist ein freiwilliger, weitergehender Baustandard mit Zertifizierung und stellt zusätzliche Anforderungen an Gebäudehülle, kontrollierten Luftwechsel, erneuerbare Energien und Solarnutzung. In der Schweiz sind rund 61'900 Gebäude provisorisch oder definitiv nach Minergie zertifiziert.
Wie viel bringt eine energetische Betriebsoptimierung?
Bei bestehenden Anlagen sind Regelparameter, Betriebszeiten und Sollwerte oft nie sauber nachgeführt worden, obwohl sich die Nutzung geändert hat. Eine Betriebsoptimierung korrigiert dies ohne bauliche Eingriffe und hat deshalb meist das beste Verhältnis von Aufwand zu Wirkung. Grundlage ist ein Monitoring der tatsächlichen Verbrauchs- und Betriebsdaten über mindestens eine Heizperiode.
Warum ist der hydraulische Abgleich so wichtig?
Ohne hydraulischen Abgleich werden einzelne Räume überversorgt und andere unterversorgt, was zu höheren Vorlauftemperaturen und schlechteren Jahresarbeitszahlen führt. Gerade bei Wärmepumpen entscheidet jedes Grad Vorlauftemperatur spürbar über den Stromverbrauch. Der Abgleich ist damit kein optionales Feintuning, sondern Voraussetzung für den wirtschaftlichen Betrieb.
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